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Es gibt mehrere Geschichten darüber, wie der Blaue Bock zu seinem Namen kam. Das Gebäude in der damaligen Wilhelm-Pieck-Allee wurde während seiner Bauzeit lediglich Block 15 genannt. 321 Wohnungen auf sieben Etagen verteilt wurden in Rekordzeit in Plattenbauweise montiert. Doch dabei blieb es nicht:

 

  • Zur Einweihung wurde das Gebäude aufgrund seiner Blauen Kacheln bereits als Blauer Block vermarktet. Die offizielle Adresse hieß dann „Wilhelm-Pieck-Alle 14 a und 14b“. Mieter der ersten Stunde kennen noch die Bezeichnung Blauer Block. Da sich dies jedoch für manchen schwer aussprechen ließ und zu jener Zeit auch die Sendung aus dem Westdeutschen Fernsehen „Zum Blauen Bock“ mit Heinz Schenk auch in Magdeburg populär war, wurde immer öfter das L weggelassen.
  • Eine zweite – eher frivole – Erklärung entspann sich daraus, dass im Blauen Bock zunächst viele junge, alleinstehende Damen und Herren lebten, die ihre Jugend genossen – meist ohne geschlossene Vorhänge. So konnten von außen viele Magdeburger Zeuge der Lebensfreude der Bewohner werden und sprachen in Folge vom Bock im Blauen Block.
  • Die dritte Erklärung bezieht sich auf die Architektonik des Gebäudes. Im östlichen Bereich des Hauses sollen die Säulen des Arkadenbereichs entfernt an die Läufe eines Ziegenbockes erinnern. In Kombination mit der Farbe der Kacheln ergab sich so der Blaue Bock.

Eine Antwort auf „Wie der Blaue Bock zu seinem Namen kam“

  1. Blauer Bock: Notschlachtung 2016 - moderneREGIONAL

    […] aus den charakteristischen blauen Fliesen ab, zur Herkunft des „Bocks“ gibt es verschiedene Theorien. Mitte der 2000ern absolvierte das Bauwerk seinen letzten großen Auftritt: eine Lichtinstallation […]

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